Qualitative Sozialforschung
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Medien und Rassismus

15136 - Übung

Felix Marcinowski, M.A.

Mo. 14-16 Uhr c.t., Leopoldstr. 13, H1 - 1503
Beginn: 11.04.2016   Ende: 11.07.2016

Rassistische Einstellungsmuster sind in Deutschland weit verbreitet (vgl. z.B. Decker et al. 2014: 32ff). Doch worin bestehen die Entstehungsursachen, die argumentativen Strukturen und die jeweiligen Kontext- und Entwicklungsbedingungen rassistischer Einstellungen? Und welche Rolle spielen Massenmedien bei der Konstruktion von Feindbildern, der (Re-)produktion rassistischer Deutungsmuster und für den gesellschaftlichen Diskurs über Rassismus?

Ziel der Übung ist es zunächst zu verstehen wie Rassismus gesellschaftlich wirkt und inwiefern er diskursiv reproduziert wird. Darauf aufbauend werden wir auf das Wechselspiel von Medien und Rassismus eingehen und diskursanalytisch untersuchen wie Massenmedien über Verbrechen mit rassistischem Hintergrund berichten.

Literatur

  • Decker, O./Kiess, J./Brähler, E. (2014): Die stabilisierte Mitte. Rechtsextreme Einstellung in Deutschland 2014. Universität Leipzig. (http://research.uni-leipzig.de/kredo/Mitte_Leipzig_Internet.pdf)
  • Terkessidis, M.(2004): Die Banalität des Rassismus. Migranten zweiter Generation entwickeln eine neue Perspektive. Bielefeld: Transcript.
  • Jäger, M./Jäger,S. (1993): Verstrickungen. Der rassistische Diskurs und seine Bedeutung für den politischen Gesamtdiskurs in der BRD. In: Jäger, S./Link, J. (Hsg.): Die vierte Gewalt. Rassismus und die Medien. Duisburg: DISS. S.49-79.

Bemerkung

Anwesenheitspflicht in der 1. Veranstaltungsstunde! Sollten Sie aus triftigen Gründen nicht teilnehmen können, so informieren Sie den/die Dozenten/Dozentin rechtzeitig. Unentschuldigtes Fehlen in der 1. Veranstaltungsstunde bedeutet automatisch den Verlust des Kursplatzes.

Voraussetzungen

  • regelmäßige und aktive Teilnahme
  • kontinuierliche Lektüre der Literatur

Leistungsnachweis

  • Referat und Moderation
  • Hausarbeit