Qualitative Sozialforschung
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Zivilgesellschaftliche Organisationen und die Herausforderungen von Migration und Diversität: Agents of Change (ZOMiDi)

Forschungsprojekt

Das BMBF-geförderte Forschungsprojekt untersucht, wie und wodurch zivilgesellschaftliche Organisationen sich in Auseinandersetzung mit Migration und gesellschaftlicher Vielfalt verändern. Ziel ist es, das Spannungsverhältnis von Veränderung und Beharrung mit einem Schwerpunkt auf Bedingungen und Akteur*innen, die Veränderung in Richtung von mehr Offenheit, Vielfalt und Partizipation vorantreiben, zu untersuchen. Der Fokus liegt auf Organisationen, für deren Identität Differenz und Teilhabe konstitutiv sind, da sie bestimmte potentiell benachteiligte Bevölkerungsgruppen vertreten.

Es handelt sich um ein dreijähriges Verbundprojekt, das in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen (Prof. Dr. Karen Schönwälder) und der Humboldt-Universität in Berlin (Dr. Serhat Karakayali) durchgeführt wird.

Als Praxis-Partner*innen sind folgende zivilgesellschaftliche Organisationen beteiligt: Bundesverband der Lebenshilfe e.V., Lesben- und Schwulenverband in Deutschland e.V. (LSVD), Vereinte Dienstleistungs-Gewerkschaft (ver.di), sowie die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH). Das Teilprojekt an der LMU zum Thema „Gesundheit und HIV/Aids“ ist schwerpunktmäßig für die Forschung im Verband der Aidshilfen (DAH) zuständig.

Das methodenplurale Studiendesign beinhaltet Dokumentenauswertungen, qualitative Interviews, Gruppengespräche, Mapping-Verfahren nach der Situationsanalyse und teilnehmende Beobachtung. Für 2020 ist eine Konferenz zur Präsentation und Diskussion der Ergebnisse in Berlin geplant.


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Projekt-Team (LMU-Teilprojekt):

Wissenschaftliche Partner*innen im Gesamt-Verbund:

Praxis-Partner*innen:

Laufzeit:
2/2018 – 1/2021

Förderung:

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Webseite des Verbundprojektes:

www.zomidi.de

Weitere Informationen:

Studieninfo (PDF 0,5 MB)