Qualitative Sozialforschung
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Zivilgesellschaftliche Organisationen und die Herausforderungen von Migration und Diversität: Agents of Change (ZOMiDi)

Online-Abschlussveranstaltung ZOMiDi-Projekt 22.01.2021

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt „Zivilgesellschaftliche Organisationen und die Herausforderung von Migration und Diversität – Agents of change“ (ZoMiDi) geht zu Ende.
Forscher*innen am Max-Planck-Institut in Göttingen, der Ludwig-Maximilian Universität München und dem
Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität haben
über die Laufzeit von drei Jahren untersucht, wie zivilgesellschaftliche Organisationen mit migrationsbezogenem
Wandel umgehen. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde danach gefragt, zu welchen Veränderungen es
innerhalb diesen Organisationen kommt – etwa in Bezug auf die Partizipation und Repräsentation von Migrant*
innen. Im Fokus standen dabei bundesweit tätige Organisationen, für deren Selbstverständnis die Auseinandersetzung mit Ausgrenzung und Diskriminierung und der Einsatz für Partizipation und Gleichstellung
zentral waren und sind. Auf einer Abschlusskonferenz werden nun zentrale Forschungsergebnisse vorgestellt
und mit Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft diskutiert. Die Konferenz wird am Freitag, den 22. Januar
2021, zwischen 14-17 Uhr in Form einer digitalen Abschlusstagung via ZOOM realisiert.

Zur Präsentation und Diskussion zentraler Erkenntnisse (per Zoom) laden wir herzlich ein:
am Freitag, 22. Januar 2021, 14-17 Uhr.

Anmeldung: zomidi@mmg.mpg.de

Pressemitteilung

Forschungsprojekt

Das BMBF-geförderte Forschungsprojekt untersucht, wie und wodurch zivilgesellschaftliche Organisationen sich in Auseinandersetzung mit Migration und gesellschaftlicher Vielfalt verändern. Ziel ist es, das Spannungsverhältnis von Veränderung und Beharrung mit einem Schwerpunkt auf Bedingungen und Akteur*innen, die Veränderung in Richtung von mehr Offenheit, Vielfalt und Partizipation vorantreiben, zu untersuchen. Der Fokus liegt auf Organisationen, für deren Identität Differenz und Teilhabe konstitutiv sind, da sie bestimmte potentiell benachteiligte Bevölkerungsgruppen vertreten.

Es handelt sich um ein dreijähriges Verbundprojekt, das in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen (Prof. Dr. Karen Schönwälder) und der Humboldt-Universität in Berlin (Dr. Serhat Karakayali) durchgeführt wird.

Als Praxis-Partner*innen sind folgende zivilgesellschaftliche Organisationen beteiligt: Bundesverband der Lebenshilfe e.V., Lesben- und Schwulenverband in Deutschland e.V. (LSVD), Vereinte Dienstleistungs-Gewerkschaft (ver.di), sowie die Deutsche Aidshilfe e.V. (DAH). Das Teilprojekt der LMU zum Thema „Gesundheit und HIV/Aids“ ist für die Forschung im Verband der Aidshilfen (DAH) zuständig.

Das methodenplurale Studiendesign beinhaltet Dokumentenanalysen, qualitative Interviews, Gruppengespräche, Mapping-Verfahren und teilnehmende Beobachtungen. Für Januar 2021 ist eine Konferenz zur Präsentation und Diskussion der Ergebnisse in Berlin geplant.

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Projekt-Team (LMU-Teilprojekt):

Wissenschaftliche Partner*innen im Gesamt-Verbund:

Praxis-Partner*innen:

Laufzeit:
2/2018 – 1/2021

Förderung:

231px-BMBF_Logo.svg

Webseite des Verbundprojektes:

www.zomidi.de

Weitere Informationen:

Studieninfo (PDF 0,5 MB)